Tarifvertrag deutsche post ag

Diese Frage ist durch das Bundesgesetz über bezahlten Urlaub und durch Tarifverträge geregelt. Der gesetzliche Mindesturlaubsanspruch beträgt 24 Tage pro Kalenderjahr, ohne Sonn- und Feiertage (Abs. 3 Abs. 1 und 2). Samstage werden somit in die Berechnung einbezogen. Weitere bezahlte Urlaubstage können durch den jeweiligen Tarifvertrag ergänzt werden. In der Tat wird ein Zeitraum von 4 bis 6 Wochen pro Kalenderjahr in der Regel durch Tarifverträge gewährt. Für Arbeitnehmer, deren Arbeitsverhältnisse unter den Geltungsbereich der 1999 getroffenen Tarifverträge fallen, können 80 % der westdeutschen und 55 % der ostdeutschen Arbeitnehmer bezahlten Urlaub von 6 Wochen oder mehr beantragen. Im Vergleich zum Zeitraum 1974 bis 1999 ist ein Anstieg zu verzeichnen.

(Quelle: Bundesarbeitsministerium) Ein weiterer Anspruch auf Fortzahlung während der Beurlaubung ist in Art. 616 BGB niedergelegt. Löhne können somit geltend gemacht werden, wenn der Arbeitnehmer aus persönlichen Gründen wie Tod, Geburt oder Beerdigung an der Arbeit gehindert wird und die Abwesenheit für einen unbedeutenden Zeitraum gilt. Tatsächlich hat der Arbeitnehmer nicht immer das Recht, diesen Urlaub vollständig in Anspruch zu nehmen, da Art. 616 bGB durch tarif- oder vertragliche Vereinbarungen beschränkt oder gar nicht anerkannt ist. Ende November 2007 kündigte die Regierung ihre Absicht an, ab Januar 2008 einen Mindestlohn im Postsektor einzuführen. Der Mindestlohn ist für alle Arbeitnehmer verbindlich, die an Postzustellungsdiensten beteiligt sind, und der vereinbarte Stundensatz liegt je nach Berufsgruppe und Region zwischen 8 und 9,80 €. Nach der Entscheidung kündigten einige Wettbewerber des Marktführers Deutsche Post an, sich bis zu einem gewissen Grad vom Markt zurückzuziehen, da sie es sich nicht leisten könnten, die neuen Tarife zu zahlen.

Teilzeitarbeit unterliegt dem Gesetz über Teilzeitarbeit und befristete Arbeitsverhältnisse. Sie ist definiert als jede Arbeitswoche mit weniger Stunden als die von Vollzeitbeschäftigten geleistete Wochenarbeitszeit (Abschnitt 2). Die Zahl der Teilzeitbeschäftigten in Deutschland ist nicht zu vernachlässigen, liegt aber unter dem OECD-Durchschnitt. 1998 arbeiteten 16,6 % aller deutschen Arbeitnehmer in Teilzeit. Der OECD-Durchschnitt lag bei 18,5 % aller Beschäftigten (Quelle: OECD-Beschäftigungsausblick 1999). Kündigungsfristen sind gesetzlich festgelegt.

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